7311 a (Typ 1`C - t n2)
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Im Jahre 1920 lieferte Deutschland als Kriegsentschädigung an C.F.R. mehrere Loks verschiedener Baureihen, unter anderen auch 24 Maschinen vom Typ 1`C-t n2, T 93 von der KPEV (Königlich Preußische Eisenbahnverwaltung). Diese sehr robusten Lokomotiven gebaut zwischen 1900-1913, waren noch bis 1981 im Einsatz.

Unter den Bezeichnungen 7311 a bzw. b, verbergen sich folgende Kenndaten:
7311 a - bedeutet KPEV, Katowitz, 7311 Henschel & Sohn 7680/1906.
7311 b - bedeutet KPEV, Mainz, 7311 Jung 574/1902.

7311 a - Lokomotivenmuseum in Sibiu 7311 a - Lokomotivenmuseum in Sibiu
 7311 a - Lokomotivenmuseum in Sibiu

Von den Loks die bis 1970-1975 in Betrieb waren ist folgendes bekannt:

Geschichte der Lok 7311 a : die von Henschel & Sohn gebaute Lokomotive begann 1926 ihr Dienst in Rumänien in Bw Bucuresti und wurde als Rangierlok in Bucuresti Obor eingesetzt. 1941 kam die Lok zu Bw Bucuresti Triaj und ab 1944 war sie in Bw Buzau. 1946 kam sie zu Bw Bucuresti Triaj zurück und zwischen 1950-1959 machte sie ihr Dienst als Rangierlok in Atelierele C.F.R. Palas-Constanta. Am 26.12.1959 kam sie zum Forstministerium und kam zu UFET Brezoiu. Ab Februar 1960 kam sie zu C.F.F. (Waldbahngesellschaft) Tismana - Baia de Arama wo sie bis 1981 im Dienst war. In ihre gesammte Laufzeit zwischen 1926 und 1981 hatte sie 1.210.616 Km zurückgelegt und die letzte Untersuchung wurde 1926 in Atelierele Cluj gemacht. Zur Zeit befindet sie sich in Lokomotivenmuseum in Sibiu.

Geschichte der Lok 7318 b :  Im Herbst 1996 wurde in "Combinatul Siderurgic Otelul Rosu", der früher ein eigener Lokomotivenpark hatte, die Lok 7318 b entdekt. Diese Lok wurde wie die anderen Loks dieser 1`C-t n2 Baureihe gebraucht gekauft. Sie wurde 1903 von Henschel mit der Werksnummer 6358 gebaut. Sie gehörte früher der KPEV Saarbrücken. Bis 1966 wurde sie als Rangierlok in "Atelierele de zona Brasov" eingesetzt und danach nach "C.S. Otelul Rosu" transferiert. Die Lok 7318 b befindet sich in einem sehr gutem Zustand und wartet auf einem Platz in einem Lokomotivenmuseum.  
7311 a -  Bw Prejba am 17.08.1989
7326  - Uzinele de Vagoane Arad 1968
7311 a -  Bw Prejba am 17.08.1989
7326  - Uzinele de Vagoane Arad 1968

Bauart 1`C-t n2 Rostfläche 1,50 m2
Treib- und Kuppelrad Ø 1350 mm Verdampfungsheizfläche 103,66 m2
Laufrad Ø 1000 mm Zylinder Ø 450 mm
Länge über Puffer 10700 mm Kolbenhub 630 mm
Höchstgeschwindigkeit 65 Km/h Achsenlast max. 15,6 Mp
Leistung 440 PSi Lokreibungslast 45,0 Mp
Kesselüberdruck 12 kp/cm2 Lokdienstlast 59,9 Mp

Deutschland : nach den Lokomotiven T 9, T 91 und T 92 folgte zur Jahrhundertwende die neue Gattung T 93. Man verließ die Adamsachse zugunsten des Krauss-Helmholzt-Gestelles. Allein die Preußische Staatsbahn erwarb 2055 Maschinen der Gattung T 93 , mehr als 150 Stück gingen an andere Bahnverwaltungen. Darunter befanden sich auch 10 Lokomotiven, welche die Württembergische Staatsbahn nachbauen ließ. Die Reichsbahn übernahm noch 1500 dieser Maschinen von Preußen als BR 913-18, dazu 2 Stück T 91, die falsch eingereiht wurden. Von den Saarbahnen kamen 31 Stück, und aus Württemberg die erwähnten 10 Exemplare. Nach 1945 schrumfte die Zahl der T 93 drastisch zusammen. Bei der DB wurde die letzte Maschine 1964 ausgemustert, bei der DR waren einige Maschinen im Jahre 1968 meist als Werkslokomotiven, noch im Einsatz. Betriebsnummern: 91 301-1805, 91 1806-1836, 91 2001-2010.

91.1692 in Demmin (Im Norden des DR-Netzes)
91.1692 in Demmin (Im Norden des DR-Netzes) am 30.06.1967
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